In Agra steht das bekannteste Gebäude Indiens – das Taj Mahal. Als die geliebte Frau des Emperators Shah Jahan 1632 starb, liess er für sie ein Mausoleum bauen. Das Taj Mahal ist eine Perfektion der Symmetrie und wahrlich ein magisches Gebäude. Wenn man das Gelände betritt, ist es schwierig, den Blick nicht auf das Taj selbst zu richten und auch wenn man in der Umgebung ist, sucht man immer wieder einen Weg, um es zu sehen. In Agra richten sich natürlich auch alle Hotels und Restauratns nach dem Taj Mahal aus. Dies obwohl mit dem Agra Fort die Stadt noch über eine weitere Attraktion verfügt. Die Festung wurde vom selben Herrscher erbaut. Ironischerweise wurde er später von seinem Sohn dort als Gefangener gehalten und konnte so sein Taj Mahal nur noch von der Ferne bewundern…
Selbst nach fast einem Jahr Reisen hat uns Indien geschockt. Die Leute sind aufdringlich, unfreundlich und sehr unzuverlässig. Wir mussten uns an die hohe Dichte an Menschen und die damit verbundenen Unannehmlichkeiten (Verkehr, Smog, Dreck, Müll) erst mal gewöhnen. Es gibt mehr Slums und Bettler (auch viele Kinder) als an allen Orten, die wir bisher besucht haben. Die Erfahrung hier ist eigentlich unbeschreiblich, wir fühlen uns teilweise wie in einem anderen Universum. Nach 5 Tagen haben wir uns langsam akklimatisiert und können die Eindrücke einigermassen verarbeiten.


















